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Jul '21
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Erfahrungsberichte

Cleo Libro hat an dem Orgasmic Woman Coaching mit der Online-Gruppe teilgenommen und teilt hier ihre Erfahrungen:

„Ich befürchte, ich kann in Worten nicht ausdrücken, wie absolut gut es ist, eigene Masturbation-Erlebnisse vor anderen Menschen in Worten auszudrücken. Ich weiß, ich weiß, vor ein paar Monaten wäre ich da auch noch ein wenig skeptisch gewesen. Aber der Austausch, den ich in unserer Gruppe erlebt habe, war wirklich mal ein Inbegriff von wholsesome content.

Mara und Vivien von Orgasmic Woman gingen als Leitung uns vier Coachees nicht einfach voraus und wir probierten brav alles aus, was im Coachingprogramm stand. Nein, ich habe die beiden mehr als Teil der Gruppe wahrgenommen. Mit Kommunikation auf Augenhöhe, sehr respektvollem Umgang miteinander und uns und mit haargenau so viel Neugier bei der Sache wie wir. Aus den Gesprächen ging, so war meine Empfindung, jede mit neuen Impulsen für sich heraus und startete damit in die nächste Selbstliebe-Forschungswoche.

Ich möchte nicht noch einmal unterschätzen, wie gut das Fragen stellen tut. Das Zuhören und Mitteilen und das Spüren warmer Akzeptanz durch die Gruppe. Masturbations-Talk verbindet. Besonders in einem Raum, in dem ich das Gefühl vermittelt bekomme „richtig“ zu sein und keine Angst vor oversharing Vorwürfen haben muss. Diese Atmosphäre haben wir jede Woche aufs Neue gemeinsam kreiert und ich bin nicht nur ein bisschen stolz darauf! Kein Wunder, dass ich mich nach dem Abschied mehr als nur ein wenig melancholisch fühle.

So viel zu meiner Befürchtung auf einem Plateau gestrandet zu sein. Ich denke, ich kann bald weitere Fortschritte machen. Auf meiner Suche nach genau dem einen bekannten Orgasmus, ist mir stattdessen die Vielfalt begegnet. Ich habe mithilfe von Orgasmic Woman und unserer Gruppe über den Tellerrand geblickt und mir gefällt, was ich sehe. Ich möchte für einen Moment in der Esstisch-Analogie bleiben, um mein Fazit zu ziehen.

Worum geht es mir eigentlich? Esse ich nur, um mich satt zu fühlen oder habe ich Lust, mich von meinem Appetit inspirieren zu lassen, um sowohl die Zubereitung als auch das Essen an sich zu genießen? Ja, die Sättigung ist, was mich am Leben hält, aber der Genuss auf dem Weg dorthin kann den Unterschied ausmachen zwischen leidenschaftlichem Schmausen und schierer Nahrungsaufnahme.

Ich will es in Zukunft mit Masturbation so halten, wie ich es schon in der Kulinarik verstanden habe. Denn ich bereite auch für mich alleine köstliche und aufwendige Speisen zu, nicht nur, wenn jemand mitisst. Warum also sollte ich das in meiner Sexualität nicht auch so halten? Wenn ich eines innerhalb des letzten Monats über meine Lust verstanden habe, dann ist es: Bin ich eine wenig engagierte bis maximal mittelmäßige Liebhaberin für mich selbst, sollte ich mich nicht weiter über unterwältigende Orgasmen wundern.

Den ganzen Artikel kannst du auf Cleos Blog nachlesen.